Ried Gaisberg Grüner Veltliner
- A la Carte Bewertung: 93
- Wine Enthusiast Bewertung: 93
- Falstaff Bewertung: 94
- Robert Parker Wine Advocate Bewertung: 93
- Vinum Bewertung: 18
-
Attribute
Filling:
0,75 l Fl. -
Komplette Beschreibung
Sensorische Beschreibung:
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Feine Mangofrucht, zarte Kräuterwürze, etwas Quitte, Orangenzesten, mineralischer Touch. Engmaschig, ein Hauch von Honigmelone, elegante Textur, facettenreicher Säurebogen, feine Fruchtsüße im Abgang, salzig im Rückgeschmack, bleibt gut anhaltend, bietet leichtfüßigen Trinkgenuss. (P. Moser - Falstaff, 6/2019) Der Ried Gaisberg Grüner Veltliner 2017 zeigt sich klar und von Feuerstein geprägt in der bemerkenswert frischen, präzisen Nase mit reifen, konzentrierten Fruchtaromen. Am Gaumen sehr elegant und fein, mit beeindruckender Vitalität und Finesse, bestens strukturiert und von spannungsgeladener, salziger Mineralität aus kristallinem Boden getragen. Äusserst animierend, mit der Vibration und Finesse eines Rieslings. (Stephan Reinhardt – Robert Parker’s Wine Advocate, 12/2018)Details zur Herkunft:
Biologisch-dynamisch:
Die biologisch-dynamische Produktionsweise eines Betriebes beruht auf den Grundlagen von Rudolf Steiner. Es ist eine Steigerung der organisch-biologischen Produktionsmethode. Eine ganzheitliche Betrachtung des Betriebes (Mensch, Tier, Pflanze) und geschlossene Kreisläufe durch artenreiche Fruchtfolge und Viehhaltung sind das Ziel dieser Produktionsmethode, das in Weinbaubetrieben nur sehr schwierig zu verwirklichen ist. Die ganzheitliche Betrachtung schließt auch kosmische Einwirkungen wie jene der Mondphasen auf die Organismen mit ein. Bodenbearbeitung, Aussaat und Kellerarbeit sollen unter Berücksichtigung der planetaren Konstellation durchgeführt werden, soweit Betriebsstruktur und Wetter dies zulassen. Die Einwirkungen bestimmter Planetenkonstellationen auf Pflegearbeiten im Weingarten und Keller ist wissenschaftlich jedoch nicht erwiesen. Wie beim organisch-biologischen Weinbau sind leicht-lösliche chemisch-synthetische Dünger und Herbizide verboten. Bei Vorliegen einer Bodenuntersuchung können auch Mineraldünger ausgebracht werden. Der Boden wird begrünt und soll regelmäßig mit organischem Dünger gedüngt werden.Wein:
Details zur Herkunft:
1 ÖTW Lage Österreichische Traditionsweingüter:
Nicht überall, wo Reben gepflanzt sind, wächst die gleiche Qualität heran. Es ist eine alte Weisheit unter Winzern, dass es Weinberge gibt, die – bei sorgfältiger Pflege – konstant jedes Jahr außergewöhnliche Weine hervorbringen, während woanders vielleicht nur einfach gute oder mittelmäßige Weine entstehen. Einige Parameter, die einen herausragenden Weinberg ausmachen, sind uns bekannt. Man kann sie aber nicht isoliert betrachten, denn ein karger Boden alleine etwa macht noch lange keinen großen Wein. Wesentlich ist immer das Zusammenspiel aus Bodenstruktur, Niederschlagsmenge, Luftströmungen, Exposition, Höhenlage und natürlich der Temperaturentwicklung im Laufe des Jahres und insbesondere zwischen Tag und Nacht. Es ist uns Menschen bisher nicht möglich, einen wissenschaftlich fundierten Vergleich und eine Bewertung der Terroirs dieser Welt zu erstellen. Die Winzer allerdings, und insbesondere jene, die seit Generationen am gleichen Ort im Weinbau tätig sind, wissen, in welchen Lagen Jahr für Jahr stets die besten, langlebigsten, finessenreichsten und charakterstärksten Weine entstehen. Auf Basis dieser Überlegungen wurde im Jahr 1992 der Verein der Österreichischen Traditionsweingüter gegründet. Zielsetzung war, eben diese herausragenden Weinbergslagen im Donauraum zu klassifizieren, um dem Konsumenten eine Orientierungshilfe in der großen Vielfalt der Weine dieser Welt zu geben. Fast zwei Jahrzehnte lang haben die Mitgliedsbetriebe ihre Weine aus den Lagen entlang der Donau in den Weinbaugebieten Kamptal, Kremstal, Traisental und Wagram gemeinsam beobachtet und ihre Entwicklung analysiert. Das Ergebnis dieser Analyse wurde mit der “Klassifikation 2010” vorgestellt, in dem 53 Weingärten als “ÖTW Erste Lagen” gekennzeichnet wurden. Seit 2011 wird auch der Kreis der an der Klassifikation mitarbeitenden Betriebe sukzessive erweitert. Begonnen wurde mit der Klassifikation der ‚ERSTEN LAGEN‘. Die Klassifikation der ‚GROSSEN LAGEN‘ wird dann begonnen, sobald die Klassifikation der ‚ERSTEN LAGEN‘ abgeschlossen ist. Daher versteht sich auch die Klassifizierung als ein „Work in Progress“, der sich noch die nächsten Jahre wenn nicht Jahrzehnte hinziehen wird. Langfristiges Ziel ist es, die Klassifikation im Weingesetz zu verankern. In der “Klassifikation 2018” sind es insgesamt 72 Weinlagen, die mit dem Prädikat “ÖTW ERSTE LAGE” ausgezeichnet wurden. Davon sind 60 in der Donauregion und 12 in Wien.Wein Titel:
Ried Gaisberg Grüner VeltlinerWissenswert:
Die Kammerner Ried Gaisberg zählt zu den besten Lagen des Kamptals. Hier reift Grüner Veltliner von mineralischer Eleganz, feiner Würze und grossem Reifepotenzial.Land:
ÖsterreichHerkunftsregion:
NiederösterreichGebiet:
KamptalProduzent:
Weingut HirschKategorie:
WeißweinWeincharakter:
saftig, harmonisch, elegantAppellation:
Kamptal DACGlas:
WeißweinPremiumglas:
Chablisoptimale Trinktemperatur (°C), von:
8optimale Trinktemperatur (°C), bis:
10Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) von:
2Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) bis:
10Speiseempfehlung:
Quiche mit Salami, Schinken, Pilzen, Steinpilz Schlutzkrapfen, Spargel mit Pilzen, Ofenkartoffel mit Pilzen, Kartoffelgnocchi mit Tomate und Basilikum, Thai Curry mit Fisch, Geflügelbrust gebraten + marinierte Salate, Innereien gebraten (Leber, ...), Kalbfleisch asiatisch (süß-sauer, Curry, ...), Kaninchen mit würzigen Beilagen, Hartkäse würzigRebsorte:
Grüner VeltlinerErnte:
Von Hand geerntet und aussortiert.Weinbereitung:
Ganztraubenpressung, Vergärung ohne Temperaturkontrolle und ausschließlich mit Naturhefe.Jahr:
2017Boden:
Stark kalkiger Tschernosem aus Löss mit etwas Kristallinschutt über Kies und Gneis und Linsen von Amphibolit.Restzucker:
trockenWeinberg:
Die Ried erstreckt sich östlich von Strass im Strassertal bis nach Zöbing und Kammern am Ausgang des Kamptals, an den Ausläufern des Manhartsbergs. Überwiegend süd- bis südostorientierte Terrassenhänge auf ca. 220–360 m Seehöhe, mit einer durchschnittlichen Hangneigung von etwa 11%.Alkoholgehalt (%vol):
12.5Ausbau:
Sowohl im Edelstahltank als auch im großen Eichenfass ausgebaut. Bis Ende April auf der Feinhefe.
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