Honivogl Grüner Veltliner Smaragd
Antonio Galloni Bewertung: 97
Falstaff Bewertung: 99
Der Begriff "Honivogl" oder "Honifogl" ist untrennbar mit der Geschichte der "Vinea Wachau", einer Vereinigung von Wachauer Winzern, verbunden. Diese begannen Anfangs der 1980er Jahre, übersichtliche Weinkategorien zu schaffen. So führte man 1984 die Bezeichnung "Steinfeder" für sehr leichte Weine ein, gefolgt von "Federspiel" und schliesslich "Honifogl" für die kräftigen Spätlesen. Das "f" im Wort diente gleichsam als Eyecatcher.
Aber Frau Frau Elsa Honifogl, die 0,5 ha Weingärten in Strass besass, hatte sich den Namen bereits schützen lassen und brachte Klage ein. Es kam zu einem Vergleich und die Vineau Wachau musste sich eine andere Bezeichnung für ihre Premiumkategorie suchen.
Die in den Trockensteinmauern beheimatete Smaragdeidechse wurde 1988 schliesslich zum Namensgeber der Kategorie "Smaragd".
Aber Franz Hirtzberger beschloss, die alte Wachauer Riedenbezeichnung "Honivogl" trotzdem noch für seinen besten Veltliner zu verwenden. Den Namen mit "v" hatte er wohlweislich schützen lassen.
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Attribute
Produzent:
Weingut Franz HirtzbergerJahrgang:
2023Land:
ÖsterreichAppellation:
Wachau DACRebsorte:
Grüner VeltlinerRegion:
NiederösterreichKategorie:
WeißweinWeincharakter:
charaktervoll, tiefgründig, opulentHerkunftsgebiet:
Wachau -
Komplette Beschreibung
Sensorische Beschreibung:
Zart nach Orangenzesten, gelbe Kernobstfrucht, Nuancen von Mango und Honigmelone, ein Hauch von Blütenhonig. Saftig, elegant, seidige Textur, feine Extraktsüße, finessenreicher Säurebogen, mineralisch und lange anhaftend, sicheres Entwicklungspotenzial. (Peter Moser - Falstaff, 24.06.2024)Wein:
Details zur Herkunft:
Wachau Smaragd:
In der Wachau benutzen Mitglieder des Gebietsschutzvereins „Vinea Wachau“ folgende drei Marken zur Unterscheidung ihrer Weine nach dem natürlichen Alkoholgehalt: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Die kraftvollen Reserveweine werden als „Smaragd“ (ab 12,5 % vol.) bezeichnet. All diese Weine sind nicht aufgebessert und werden ausschließlich trocken und ohne Barriqueeinsatz ausgebaut.Wein Titel:
Honivogl Grüner Veltliner SmaragdWissenswert:
Der Begriff "Honivogl" oder "Honifogl" ist untrennbar mit der Geschichte der "Vinea Wachau", einer Vereinigung von Wachauer Winzern, verbunden. Diese begannen Anfangs der 1980er Jahre, übersichtliche Weinkategorien zu schaffen. So führte man 1984 die Bezeichnung "Steinfeder" für sehr leichte Weine ein, gefolgt von "Federspiel" und schliesslich "Honifogl" für die kräftigen Spätlesen. Das "f" im Wort diente gleichsam als Eyecatcher. Aber Frau Frau Elsa Honifogl, die 0,5 ha Weingärten in Strass besass, hatte sich den Namen bereits schützen lassen und brachte Klage ein. Es kam zu einem Vergleich und die Vineau Wachau musste sich eine andere Bezeichnung für ihre Premiumkategorie suchen. Die in den Trockensteinmauern beheimatete Smaragdeidechse wurde 1988 schliesslich zum Namensgeber der Kategorie "Smaragd". Aber Franz Hirtzberger beschloss, die alte Wachauer Riedenbezeichnung "Honivogl" trotzdem noch für seinen besten Veltliner zu verwenden. Den Namen mit "v" hatte er wohlweislich schützen lassen.Land:
ÖsterreichHerkunftsregion:
NiederösterreichGebiet:
WachauProduzent:
Weingut Franz HirtzbergerKategorie:
WeißweinWeincharakter:
charaktervoll, tiefgründig, reichhaltigAppellation:
Wachau DACGlas:
WeißweinPremiumglas:
Burgunder Grand Cruoptimale Trinktemperatur (°C), von:
8optimale Trinktemperatur (°C), bis:
10Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) von:
3Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) bis:
15Speiseempfehlung:
Fisch geräuchert, Pasta mit Meeresfrüchten, Paella mit Fisch und Meeresfrüchten, Gemüsetempura (gebackenes Gemüse), Garnelen mit Pasta in cremiger Sauce, Fisch süß-sauer, Fisch im Ofen gebraten oder geschmort, Zanderfilet gebraten, Rindfleisch pochiert, Traditioneller Schweinsbraten mit Kruste, Weichkäse mit RotschmiereRebsorte:
Grüner VeltlinerJahr:
2023Weinberg:
Die Trauben für den Honivogl stammen aus nach Süden ausgerichteten Parzellen am Fusse des Singerriedel und teilweise aus der angrenzenden Lage Axpoint.Reberziehung:
Sorgsame Betreuung der Rebstöcke, kurzer Rebschnitt, intensive Laubarbeit, strenge Ertragskontrolle.Restzucker:
trockenWeinbereitung:
Im Keller herrscht das Prinzip des kontrollierten Nichtstuns. Ohne jegliche Verbesserung, Chaptalisation und ganz ohne önologische Hilfsmittel wurde der schonend gepresste Most im Stahltank bis zum natürlichen Stillstand vergoren.Boden:
Flachgründig, karg und sandig, der Paragneiskomplex wird von Glimmerschiefer-Enklaven mit Quarzitbändern dominiertAlkoholgehalt (%vol):
14Önologe:
Franz HirtzbergerErnte:
Rigorose Selektion, sehr späte Handlese in bis zu 4 Erntedurchgängen.Ausbau:
Im grossen traditionellen Eichenholzfass und im Stahltank, teils auf der feinen Hefe gereift.
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