Honivogl Grüner Veltliner Smaragd

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Der Begriff "Honivogl" oder "Honifogl" ist untrennbar mit der Geschichte der "Vinea Wachau", einer Vereinigung von Wachauer Winzern, verbunden. Diese begannen Anfangs der 1980er Jahre, übersichtliche Weinkategorien zu schaffen. So führte man 1984 die Bezeichnung "Steinfeder" für sehr leichte Weine ein, gefolgt von "Federspiel" und schliesslich "Honifogl" für die kräftigen Spätlesen. Das "f" im Wort diente gleichsam als Eyecatcher. Aber Frau Frau Elsa Honifogl, die 0,5 ha Weingärten in Strass besass, hatte sich den Namen bereits schützen lassen und brachte Klage ein. Es kam zu einem Vergleich und die Vineau Wachau musste sich eine andere Bezeichnung für ihre Premiumkategorie suchen. Die in den Trockensteinmauern beheimatete Smaragdeidechse wurde 1988 schliesslich zum Namensgeber der Kategorie "Smaragd". Aber Franz Hirtzberger beschloss, die alte Wachauer Riedenbezeichnung "Honivogl" trotzdem noch für seinen besten Veltliner zu verwenden. Den Namen mit "v" hatte er wohlweislich schützen lassen.
  • Attribute

    Jahrgang:

    2023

    Appellation:

    Wachau DAC

    Kategorie:

    Weißwein

    Herkunftsgebiet:

    Wachau
  • Komplette Beschreibung

    Sensorische Beschreibung:

    Zart nach Orangenzesten, gelbe Kernobstfrucht, Nuancen von Mango und Honigmelone, ein Hauch von Blütenhonig. Saftig, elegant, seidige Textur, feine Extraktsüße, finessenreicher Säurebogen, mineralisch und lange anhaftend, sicheres Entwicklungspotenzial. (Peter Moser - Falstaff, 24.06.2024)

    Wein:

    Details zur Herkunft:

    "Smaragd" ist die höchste Qualitätsstufe der „Vinea Wachau“ und steht für kraftvolle Reserveweine. Wachau Smaragd:
    In der Wachau benutzen Mitglieder des Gebietsschutzvereins „Vinea Wachau“ folgende drei Marken zur Unterscheidung ihrer Weine nach dem natürlichen Alkoholgehalt: Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Die kraftvollen Reserveweine werden als „Smaragd“ (ab 12,5 % vol.) bezeichnet. All diese Weine sind nicht aufgebessert und werden ausschließlich trocken und ohne Barriqueeinsatz ausgebaut.

    Wein Titel:

    Honivogl Grüner Veltliner Smaragd

    Wissenswert:

    Der Begriff "Honivogl" oder "Honifogl" ist untrennbar mit der Geschichte der "Vinea Wachau", einer Vereinigung von Wachauer Winzern, verbunden. Diese begannen Anfangs der 1980er Jahre, übersichtliche Weinkategorien zu schaffen. So führte man 1984 die Bezeichnung "Steinfeder" für sehr leichte Weine ein, gefolgt von "Federspiel" und schliesslich "Honifogl" für die kräftigen Spätlesen. Das "f" im Wort diente gleichsam als Eyecatcher. Aber Frau Frau Elsa Honifogl, die 0,5 ha Weingärten in Strass besass, hatte sich den Namen bereits schützen lassen und brachte Klage ein. Es kam zu einem Vergleich und die Vineau Wachau musste sich eine andere Bezeichnung für ihre Premiumkategorie suchen. Die in den Trockensteinmauern beheimatete Smaragdeidechse wurde 1988 schliesslich zum Namensgeber der Kategorie "Smaragd". Aber Franz Hirtzberger beschloss, die alte Wachauer Riedenbezeichnung "Honivogl" trotzdem noch für seinen besten Veltliner zu verwenden. Den Namen mit "v" hatte er wohlweislich schützen lassen.

    Land:

    Österreich

    Herkunftsregion:

    Niederösterreich

    Gebiet:

    Wachau

    Produzent:

    Weingut Franz Hirtzberger

    Kategorie:

    Weißwein

    Weincharakter:

    charaktervoll, tiefgründig, reichhaltig

    Appellation:

    Wachau DAC

    Glas:

    Weißwein

    Premiumglas:

    Burgunder Grand Cru

    optimale Trinktemperatur (°C), von:

    8

    optimale Trinktemperatur (°C), bis:

    10

    Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) von:

    3

    Optimale Trinkreife (Jahre nach der Ernte) bis:

    15

    Speiseempfehlung:

    Fisch geräuchert, Paella mit Fisch und Meeresfrüchten, Gemüsetempura (gebackenes Gemüse), Pasta mit Meeresfrüchten, Zanderfilet gebraten, Garnelen mit Pasta in cremiger Sauce, Fisch süß-sauer, Fisch im Ofen gebraten oder geschmort, Traditioneller Schweinsbraten mit Kruste, Rindfleisch pochiert, Weichkäse mit Rotschmiere

    Rebsorte:

    Grüner Veltliner

    Alkoholgehalt (%vol):

    14

    Reberziehung:

    Sorgsame Betreuung der Rebstöcke, kurzer Rebschnitt, intensive Laubarbeit, strenge Ertragskontrolle.

    Önologe:

    Franz Hirtzberger

    Jahr:

    2023

    Weinbereitung:

    Im Keller herrscht das Prinzip des kontrollierten Nichtstuns. Ohne jegliche Verbesserung, Chaptalisation und ganz ohne önologische Hilfsmittel wurde der schonend gepresste Most im Stahltank bis zum natürlichen Stillstand vergoren.

    Boden:

    Flachgründig, karg und sandig, der Paragneiskomplex wird von Glimmerschiefer-Enklaven mit Quarzitbändern dominiert

    Ausbau:

    Im grossen traditionellen Eichenholzfass und im Stahltank, teils auf der feinen Hefe gereift.

    Restzucker:

    trocken

    Weinberg:

    Die Trauben für den Honivogl stammen aus nach Süden ausgerichteten Parzellen am Fusse des Singerriedel und teilweise aus der angrenzenden Lage Axpoint.

    Ernte:

    Rigorose Selektion, sehr späte Handlese in bis zu 4 Erntedurchgängen.
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    Honivogl Grüner Veltliner Smaragd

    Honivogl Grüner Veltliner Smaragd

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